Oh, wie schön ist Panama

Der große Janosch, berühmter und beliebter Autor, Illustrator und Erfinder der Tigerente feierte im März seinen 85. Geburtstag! Das nehmen wir zum Anlass, eines seiner schönsten Kinderbücher auf die Bühne zu bringen.

Es waren einmal ein kleiner Bär und ein kleiner Tiger, die lebten unten am Fluss. Dort, wo der Rauch aufsteigt, neben dem großen Baum. Und sie hatten auch ein Boot. Sie wohnten in einem kleinen, gemütlichen Haus mit Schornstein. "Uns geht es gut", sagte der kleine Tiger, "denn wir haben alles, was das Herz begehrt, und wir brauchen uns vor nichts zu fürchten. Weil wir nämlich auch noch stark sind. Ist das wahr, Bär?" "Jawohl", sagte der kleine Bär, "ich bin stark wie ein Bär und du bist stark wie ein Tiger. Das reicht."

Doch eines Tages findet der kleine Bär beim Angeln im Fluss eine Kiste.

"Pa-na-ma", las der kleine Bär. "Die Kiste kommt aus Panama und Panama riecht nach Bananen. Oh, Panama ist das Land meiner Träume", sagte der kleine Bär. Er lief nach Hause und erzählte dem kleinen Tiger bis spät in die Nacht hinein von Panama. "Wir müssen sofort morgen nach Panama, was sagst du, Tiger?" "Sofort morgen", sagte der kleine Tiger, "denn wir brauchen uns doch vor nichts zu fürchten, Bär. Aber die Tiger-Ente muss auch mit."

Und wer wissen möchte, was der kleine Bär und der kleine Tiger auf dem weiten, weiten Weg nach Panama erleben und wen sie alles kennenlernen, der kommt am besten auf dem schnellsten Weg zu uns ins TROTZ-ALLEDEM-THEATER.

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Presse

Sehnsuchtstrip ins Land der Bananen

Premiere:. Das Trotz-Alledem-Theater holt Janoschs „Oh, wie schön ist Panama" auf die Bühne und würdigt damit den berühmten Kinderbuchautor und Illustrator

Von Tarer Chapik

Da ist es wieder, dieses gelbschwarzgestreifte Wesen auf vier Rollen, das sich nur bewegt, weil es von einer Raubkatze durch die Landschaft gezogen wird: 1978 hatte Horst Eckert alias Janosch die Tigerente für sein damals veröffentlichtes Bilderbuch „Oh, wie schön ist Panama" geschaffen. Beide, die Erzählung wie auch die Ente, sind längst Kult, aber nicht allein deshalb reicht es unbedingt zur Freude, die Geschichte auf der Bühne zu erleben.
Auch die schauspielerische Leistung und die Kulisse müssen stimmen. Dies trifft allemal zu in der Inszenierung von „Oh, wie schön ist Panama", die am Samstag im Trotz-Alledem-Theater Premiere hatte. Kinder ab vier Jahren sollen sich an der knapp einstündigen Vorführung erfreuen können, doch das funktioniert bei diesem Spiel auch bei Menschen über 40.
Der Sehnsuchtstrip von Kleiner Bär (Volker Rott) und Kleiner Tiger (Christina Seck) nach Panama, dorthin, wo es „von oben bis unten nach Bananen duftet", wird hier dermaßen flott und grimassenreich erzählt und gesungen, dass es große Freude bereitet, die beiden dabei zu erleben, wie sie immer wieder nach links geschickt werden. Salina Sahrhage ist es, die in die Rolle jener Figuren schlüpft, die dem Duo den Weg weisen und es dabei im Kreise laufen lassen. Wie Sahrhage dabei im Wechsel den klugen Fuchs, die malmende Kuh oder den Undercover-Maulwurf James Blind darstellt, ist schlichtweg große Bühnenkunst. Nebenbei schlüpft sie auch noch in die Rolle der Erzählerin.
Das Spiel der Protagonisten vollzieht sich vor einer Kulisse, die auf den ersten Blick schlicht daher kommt, sich aber recht bald als multifunktionaler Geniestreich entpuppt. Die Wand, die Ralf Bensel auf die Bühne gestellt hat, zeigt nicht nur das Zuhause von Kleiner Bär und Kleiner Tiger. Bei Bedarf wird sie zum regensicheren Unterschlupf, lässt ein Lagerfeuer lodern oder aus einer Lade einen Fluss entspringen.
Kurzum: Alles zusammengenommen ist dem Ensemble eine würdige Hommage an Janosch gelungen, der im März seinen 85. Geburtstag feierte und der vermutlich daran Gefallen finden würde, seinen Klassiker als Bühnenstück an der Feilenstraße 4 zu erleben.

(Neue Westfälische Zeitung, 28.6.2016)

Der Weg ist das Muuh

Trotz-Alledem-Theater präsentiert eine Bühnenadaption des Janosch-Klassikers „Oh, wie schön ist Panama«

Von Uta Jostwerner

Manchmal bedarf es eines Perspektivwechsels, um zu erkennen, wie gut man es hat und dass man sein Glück nicht in der Ferne suchen muss.
Wie kein anderer vermittelt Janosch, berühmter Autor, Illustrator und Erfinder der Tigerente, diese Botschaft in seinem Kinderbuch »Oh, wie schön ist Panama«. Das Trotz-Alledem-Theater hat den 85. Geburtstag des Autors zum Anlass genommen, die Geschichte rund um den kleinen Bär und den kleinen Tiger auf die Bühne zu bringen und überzeugt mit einer fantasievollen Inszenierung, die Kinder ab vier Jahren ebenso anspricht wie Eltern und Großeltern.
Es waren einmal ein kleiner Bär (Volker Rott) und ein kleiner Tiger (Christina Seck), die lebten unten am Fluss. Dort, wo der Rauch aufsteigt, neben dem großen Baum. Und sie hatten auch ein Boot. Sie wohnten in einem kleinen, gemütlichen Haus mit Schornstein. »Uns geht es gut« sagte der kleine Tiger, »denn wir haben alles, was das Herz begehrt, und wir brauchen uns vor nichts zu fürchten. Weil wir nämlich auch noch stark sind. Ist das wahr, Bär?« »Jawohl«, sagte der kleine Bär, »ich bin stark wie ein Bär, und du bist stark wie ein Tiger. Das reicht.«
Doch eines Tages findet der kleine Bär beim Angeln im Fluss eine Kiste, auf der der Name »Panama« steht und die von oben bis unten nach Bananen riecht. Sofort wird ihm klar: »Da ist alles viel größer und schöner. Panama ist mein Traumland.« Zusammen mit dem kleinen Tiger und der Tigerente begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise, bei der der Weg das Ziel ist.
Unterwegs fragen sie alle möglichen Tiere nach dem Weg. Und hier kommt Salina Sahrhage ins Spiel, die die einzelnen Charaktere dieser Tierbegleiter so brillant wie humorvoll herausarbeitete. Sie gab einen herrlich blasierten »schlauen Fuchs« und eine freundlich wiederkäuende Kuh, die ihre Sätze mit lauter Muuh-Wörtern schmückte (Der Weg ist das Muuh). Oder den Undercover-Maulwurf James Blind, der seinen Wurzelsaft selbstverständlich »geschüttelt und nicht gerührt« trinkt. In eine Paraderolle schlüpfte Sahrhage als »verrücktes Huhn« mit osteuropäischem Akzent. Und als singende Krähe krakelte und orakelte sie nicht nur munter drauf los, sondern gab auch noch den entscheidenden Hinweis, sich die Welt einmal aus der Vogelperspektive anzuschauen. Da erkennen der kleine Bär und kleiner Tiger, die die ganze Zeit im Kreis gegangen sind, dass sie bereits in ihrem Traumland leben.
Mit einer ansteckenden Spiel und Darstellungsfreude schlüpfen Christina Seck und Volker Rott in ihre Tiger- und Bär-Rollen. Stets unbekümmert und voller Zuversicht stürzen sie sich in ihre Abenteuer, überqueren Seen und Flüsse, überstehen Unwetter und Flauten.
Immer wieder Staunen lässt das aufklappbare Bühnenbild (Ralf Bensel), welches mal Heim mit Herd, mal weite Wald- und Wiesenlandschaft ist und über Klappen, Magnetfelder und Schubladen verfügt, die immer neue Spiellandschaften offerieren. Und die klaren und fantasievollen Kostüme von Anna Sun Barthold-Torpai sind stets eine Augenweide.
In der Bearbeitung von Alexander Kratzer und unter der Regie von Karin Wedeking, entstand eine kurzweilige Bühnenadaption des Kinderbuchklassikers, mit jeder Menge Wiedererkennungswert, aber auch eigenen lustigen Akzenten.

(Westfalen-Blatt 28.6.2016)

Besetzung/Info

Bearbeitung: Alexander Kratzer
Regie: Karin Wedeking
Es spielen: Salina Sahrhage, Christina Seck und Volker Rott
Bühne & Requisiten: Ralf Bensel
Kostüme: Anna Sun Barthold-Torpai
Musik: Antje Wenzel
Fotos: Margarete Klenner - Dipl.-Des. Fotografie
Plakat: © Little Tiger Verlag GmbH, Gifkendorf
Bühnenrechte: MERLIN VERLAG, Gifkendorf

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